Seitenanfang Erste Hilfe bei Störungen

Hat der Fehlerteufel auch bei Ihnen zugeschlagen? Haben Sie EEP bzw. den aktuellen Patch installiert, leider funktioniert das Programm auf Ihrem System nicht? Bekommen Sie Fehlermeldungen bzw. nur einen grauen Bildschirm, anstatt der 3D-Ansicht zu sehen? Keine Sorge! Dies läßt sich wirklich in wenigen Augenblicken und fast allen Fällen beheben. Falls Sie eine, hier beschriebene Lösung zu Papier bringen möchten, so benutzen Sie den Schriftzug "Print" auf der rechten Seite der einzelnen Kapitel. Damit wird eine spezielle Version geladen, die für einen Schwarz/Weiß-Ausdruck optimiert wurde. Die gedruckte Lösung können Sie später in aller Ruhe nachlesen und in die Tat umsetzen.



Auch wenn Sie sonst nicht viel mit dem Computer zutun haben, brauchen Sie die folgenden Schritte lediglich zu befolgen und können das Problem im Nu selber lösen. Erfahrungsgemäß gibt es eigentlich nur zwei Hauptursachen für eine Fehlinstallation bzw. Fehlfunktion von EEP.

Diese sind:
1. Der Grafikkartentreiber, der entweder nicht korrekt eingerichtet oder nicht mehr kompatibel ist
2. Der Microsoft Parser3©, dessen Version bereits veraltet ist.

Seitenanfang Überprüfung des installierten Treibers: Diese Anleitung als Druckversion ausgeben
Führen Sie zunächst eine Direct-X-Diagnose aus, um die Eignung des Treibers zu überprüfen. Hierzu gehen Sie wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf "Start" und dann auf "Ausführen".
  2. In der Befehlszeile tippen Sie das Wort: "dxdiag" ein und klicken dann auf "OK"
  3. Sobald das Diagnoseprogramm gestartet ist, gehen Sie bitte zu der Registerkarte "Anzeige"
  4. Bei Direct-X 8.0 stehen Ihnen drei- und ab Direct-X 8.1 zwei Testreihen zur Verfügung. Klicken Sie auf der rechten Seite des Fensters auf die Schaltfläche "DirectDraw testen" und führen die erste Testreihe durch
  5. Unmittelbar danach führen sie die zweite Testreihe durch. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche "Direct3D testen"
  6. Nachdem alle Tests beendet sind (meist mit der Meldung, dass alle Tests erfolgreich abgeschlossen wurden), sollten Sie die Informationen in Form einer TXT-Datei abspeichern lassen. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche: "Alle Informationen speichern", die Sie im unteren Bereich des Programmes finden. Beachten Sie bitte, wo diese Datei gespeichert werden soll. In den meisten Fällen wird sie unter "Eignen Dateien" gespeichert, sporadisch unter "Desktop".
  7. Beenden Sie das Diagnose-Programm mit der "Schließen"-Schaltfläche.
  8. Suchen Sie das abgespeicherte Diagnoseprotokoll auf. Der Dateiname lautet: "dxdiag.txt".
  9. Öffnen Sie das Protokoll durch einen Doppelklick. Im oberen Bereich des Protokolls finden Sie alle relevanten Daten zu Ihrem Computer, dem Betriebssystem und der installierten Direct-X-Version.
  10. Scrollen Sie das geöffnete Protokoll bis ungefähr Mitte des Dokumentes. (Bei Direct-X 9.0 sind die Informationen gleich im oberen Bereich des Protokolls). Hier finden Sie den Kapitel: "Display Devices", der Informationen zu den installierten Grafikkarten und deren Treibern enthält.
  11. Neben dem Namen der Grafikkarte und deren Hersteller, stehen hier ausschlaggebende Hinweise, die Sie sich extra notieren sollten:
    • Driver Version:
    • DDI Version:
    • Driver Attributes:
    • Driver Date/Size:

Mit diesen Informationen gewappnet, sollten Sie in der Lage sein überprüfen zu können, ob der installierte Grafikkartentreiber aktuell ist oder aktualisiert werden sollte. Ausschlaggebend ist zunächst die sogenannte "DDI Version". Diese besagt, für welche Version von Direct-X der Grafikkartentreiber konzipiert wurde. Hierbei sollte mindestens die Version 8 unterstützt werden. (In der Regel steht hier: "8 or higher"). Ist die ausgegebene Versionsnummer kleiner als 8, ist eine Aktualisierung des Treibers unbedingt notwendig!

Anhand der Versionsnummer "Driver Version" und des Herausgabedatums "Driver Date" können Sie einen Vergleich anstellen, ob der Hersteller des Grafikkartenchipsatzes einen neueren Treiber bereitstellt. (Gegenüber dem Stand Ihrer Installation)

Je nach Produkt (Grafikkarte) finden Sie passende Referenz-Treiber unter:



Chipsatz-Hersteller: Seite im Internet (URL):
NVIDIA http://www.nvidia.de
ATI http://www.ati.de
SIS http://www.sis.com
3dfx http://www.voodoofiles.com
Seitenanfang Vorbereitung einer Treiber-Installation: Diese Anleitung als Druckversion ausgeben

Bevor Sie einen Treiber downloaden, speichern und installieren, sollten Sie sich vergewissern, dass die angebotene Version des Treibers zu Ihrem Betriebsystem kompatibel ist. Die Eignung der Treiber ist meist nach folgenden Betriebssystemen gegliedert:

  • Windows®© 95/98/Me
  • Windows®© NT/Windows®© 2000
  • Windows®© XP
  • andere Betriebsysteme

Ab Windows®© Me (demnach auch unter Windows XP usw.) haben Sie die Möglichkeit, den aktuellen Hard- und Software-Zustand des Computers für die Systemwiederherstellung abzuspeichern. Sollten Probleme nach der Installation eines Treibers entstehen (was wir natürlich nicht annehmen wollen, da wir gerade ein Problem lösen möchten), so können Sie immer auf den Zustand zugreifen, der vor der Installation herrschte.

Wichtig:

Treiber sollten allgemein nie überschrieben werden, sondern zuerst gänzlich deinstalliert und anschließend neu installiert werden. Dabei sollten Sie im Hintergrund laufende Programme (Viren-Scanner, Bildschirmschoner u.s.w) beenden. Neben der Uhr auf der Taskleiste sollte kein Programm aktiv sein.

Seitenanfang Installation eines aktuellen Treibers: Diese Anleitung als Druckversion ausgeben

Die Installation eines aktuellen Treibers beginnt mit der Deinstallation des augenblicklich installierten Treibers. Hierbei gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf "Start", dann auf "Einstellungen" und "Systemsteuerung" und dann auf "Software".
  2. In der Tabelle der installierten Software suchen Sie den Eintrag des augenblicklich installieren Treibers. Der Name kann hier vom Produkt zu Produkt etwas abweichen, wobei meist der Oberbegriff: "Display Drivers" verwendet wird.
  3. Wählen Sie den Eintrag der Treibersoftware und klicken die Schaltfläche: "Entfernen".
  4. Der Treiber wird aus der Windows-Registry ausgetragen und gelöscht. Nach dem Löschvorgang wird der Computer heruntergefahren.
  5. Keine Angst, es ist nichts kaputt (!!!). Der Rechner bootet jetzt im sogenannten "VGA-Modus", bei einer Auflösung von 640x480 in 16 Farben. Windows®© wird hierbei automatisch einen Standard-Treiber einrichten bzw. auswählen, der Ihnen das weiterkommen ermöglicht. Sollten Sie gefragt werden, ob Sie einen Grafikkartentreiber selbst aussuchen möchten, so brechen Sie den Vorgang mit "Nein" ab.
  6. Sobald der Rechner vollständig gebootet ist, suchen Sie per Arbeitsplatz (oder Explorer), die bereits geladene Datei des neuen Treibers und Starten diese per Doppelklick.
  7. Nach einer erfolgten Installation des aktuellen Treibers wird der Computer abermals herunter- und hochgefahren. Anschließend sind manchmal leichte Korrekturen des Bildes am Monitor vorzunehmen, sollte das Bild nicht zentrisch auf dem Bildschirm erscheinen.
  8. Die Installation ist hiermit beendet. Weitere, spezielle Einstellungen der Grafikkarte können Sie später vornehmen. Vorerst sollten Sie sich vergewissern, ob EEP mit den Standard-Voreinstellungen des neuen Treibers funktioniert.


Hinweis:

Sollten Sie zuvor einen wirklich älteren Treiber gehabt haben (über 2, gar 3 Jahre alt, der lediglich zu Direct-X 5.0 oder 6.0 kompatibel war), so empfiehlt es sich auch das Direct-X zu erneuern. EEP funktioniert ab Dirct-X 8.0, wobei Sie jede Nachfolgeversion von Direct-X installieren können (z.B. 8.1 oder 9.0 und höher - falls erschienen). Die aktuelle Version von Direct-X ist bei Microsoft®© erhältlich.

Seitenanfang Überprüfung des MS-Parser3®© Diese Anleitung als Druckversion ausgeben

Für das "XML"-Format der Anlagen von EEP (ab der Version 2.37) ist derzeit der MS-XML-Parser3®© zuständig. Dieser generiert die Datei, die von EEP (aber auch anderen Tools) ausgelesen wird. In frühen Versionen von Windows®©98 (A+B), zum Teil auch bei Windows®© 2000 und Windows®© Me - wurde der Parser3 in einem sehr frühen und leider auch fehlerhaften Stadium ausgeliefert. Diese Version könnte unter Umständen dafür verantwortlich sein, dass EEP einen "Parser-Error" erleidet, oder die Anlagendateien fehlerhaft abspeichert, wodurch diese nicht mehr korrekt geladen werden können. Sollten Sie solche, oder ähnliche Symptome bemerken, so überprüfen Sie bitte die Versionsnummer des MS-XML-Parser®©'s. Dies tun Sie wie folgt:

  1. Suchen Sie im folgenden Pfad: "C:\WINDOWS\SYSTEM\" folgende drei Dateien: msxml3.dll, msxml3a.dll und msxml3r.dll.
  2. Klicken Sie diese drei Dateien nacheinander mit der rechten Maustaste an und wählen aus dem Menü den Eintrag: "Eigenschaften" aus.
  3. Im geöffneten Eigenschaften-Fenster der Dateien wählen Sie die Registerkarte: "Version" aus und überprüfen diese.
  4. Die Versionsnummer sollte mindestens "8.30.9926.0" lauten. Haben Sie eine ältere Version installiert (z.B.: 8.20.8730.1 oder eine noch frühere), so empfiehlt es sich die Daten des Parsers zu aktualisieren.

Eine der effektivsten Methoden, den Parser3 zu aktualisieren ist die Installation des Microsoft Internet-Explorer®© 6.0. Mit dessen Installation werden neben dem Parser3 auch weitere Systemdateien auf den neusten Stand gebracht. Sie können natürlich nach den Dateien im Support-Bereich von Microsoft®© einzeln suchen, aber die angebotenen Downloads, in den diese Dateien enthalten sind, übersteigen die Installationsgröße des Internet Explorer®© 6.0 bei weitem. Oft verbergen sich diese in kompletten Windows®©-Service-Packs, die mehrere zig-MB groß sind.

Seitenanfang Weitere Fehlerursachen, die Sie vermeiden können:
  • Bei einer Installation von EEP auf Netzwerkcomputern sollten Sie sich zuvor vergewissern, dass Sie als Administrator angemeldet sind. Im anderen Fall wird das Betriebssystem es nicht zulassen, dass EEP die erforderlichen Einträge in der Windows-Registry vornehmen kann, was unweigerlich zur einer Fehlinstallation führt.
  • Installieren Sie EEP nicht in einer sehr tiefen Verzeichnisebene, sondern übernehmen Sie möglichst den vorgeschlagenen Pfad der Installation unter "C:\Programme\Trend\EEP". Bei einer tiefen Verzeichnisstruktur müssen Sie nicht nur mit Geschwindigkeitseinbußen rechnen, sondern auch mit Problemen bei der Datenpflege und der Datensicherung. Das ISO-Datensystem ist bei der Erstellung des Verzeichnisbaumes unter Windows®© 95/98 und Me lediglich auf 10 Unterverzeichnisse beschränkt. Sollten tiefere Unterverzeichnisse vorkommen, so werden diese bei der Erstellung des Datensystems einfach abgeschnitten, was zur Folge haben kann, dass nicht alle Modelldateien gesichert werden. Beim Brennen von Sicherungs-CD‘s werden Sie unter Umständen mit Datenverlust konfrontiert, da die Daten zwar körperlich vorhanden sind, aber nicht in den Index der CD aufgenommen werden.
Seitenanfang Wert Folders konnte nicht geschrieben werden

Unter Windows®© 95, Windows®© 98, aber auch Windows Me®© kann unter bestimmten Umständen die Installation von EEP mit folgender Meldung abgebrochen werden: "Wert Folders konnte nicht unter den Schlüssel Software /.../ in Progress geschrieben werden. Überprüfen Sie, ob Sie ausreichende Zugriffsrechte auf diesen Schlüssel besitzen." Diese Fehlermeldung wird grundsätzlich bei einer überfüllten Windows Registrierdatenbank ausgegeben, da das Volumen unter Windows 98 und Me auf 16382 Einträge und unter Windows 95 auf 16371 Einträge begrenzt ist. Diese Problematik wurde von Microsoft erkannt und wird in der Knowledge Base von Microsoft im Artikel 300451 beschrieben. Technische Erläuterungen samt einem Patch für den Microsoft Windows Installer finden Sie hier:

http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;en-us;300451

Sollte das Problem weiterhin bestehen, müssen Sie die Windows Registrierdatenbank mit entsprechenden Tools untersuchen und von doppelten und nicht mehr benötigten Schlüsseln befreien.


Hinweis für Besitzer der CD-Version 2.42

Da dieses Problem unter Windows© 98 und Windows© Me erkannt ist, wurde im letzten CD-Release der EEP Version 2.42 auch der Patch von Micosoft auf die CD gepreßt. Wenn Sie also Installationsprobleme unter den beschriebenen Betriebssystemen bekommen haben und die Version 2.42 auf CD besitzen, so installieren Sie bitte die Datei: instmsia.exe aus dem Hauptverzeichnis der CD. Der Computer wird anschließend neu gestartet und die Installation von EEP kann ohne Zwischenfälle vorgenommen werden.


Seitenanfang Deinstallieren - nicht löschen! Diese Anleitung als Druckversion ausgeben
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Sollte es notwendig werden, EEP von der Festplatte zu verbannen (aus Gründen welchen auch immer), so darf das Installationsverzeichnis von EEP nicht "von Hand" gelöscht werden, sondern muß als Software über die Systemsteuerung entfernt werden. Wird lediglich das Installationsverzeichnis gelöscht, verbleiben alle Einträge in der Windows-Registry, wodurch weder eine korrekte Deinstallation, noch eine erneute Installation ausgeführt werden kann.

Hat man EEP (vielleicht aus Versehen) einfach gelöscht, kann eine erneute Installation nur nach der "Bereinigung" der Windows-Registry geschehen. Die unten beschriebene Vorgehensweise ist nur bei der ersten, offiziellen CD-Version 1.34 anzuwenden! Um die Registry-Einträge von EEP zu löschen gehen Sie wie folgt vor:

  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor von Windows®©. (Auf "Start" klicken, dann "Ausführen" auswählen, in der Befehlszeile: "regedit" eintippen und mit "OK" bestätigen).
  2. Unter "Arbeitsplatz" folgen Sie der aufgeführten Verzeichnisstruktur, Ordner für Ordner nach unten:
    "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall"
  3. Im letzen Unterordner des genannten Pfades finden Sie einen Unterordner namens: {E4915E15-A47B-4361-BA5E-3C5D63C15B18}. Dieser beinhaltet 4 Schlüssel, die normalerweise zur Ausführung der Deinstallation benötigt werden. Da eine reguläre Deinstallation nicht mehr vorgenommen werden kann, ist der Ordner: "{E4915E15-A47B-4361-BA5E-3C5D63C15B18}" zu löschen.
  4. Sobald die Deinstallationsanweisungen - wie oben beschrieben - gelöscht sind, können auch alle Voreinstellungen (Default-Schlüssel) von EEP gelöscht werden. Schließen Sie vorerst alle bisher geöffneten Ordner durch einen Klick auf das [-] (Minuszeichen) der Verzeichnisstruktur.
  5. Folgen Sie dem Pfad: "HKEY_CLASSES_ROOT\Software\". Im letztgenanntem Ordner finden Sie einen Unterordner namens: "Software Untergrund". Dieser ist samt allen darin enthaltenen Schlüsselwerten zu löschen.

Die Registry-Einträge von EEP sind hiermit komplett gelöscht, womit eine erneute Installation von EEP möglich sein wird. Der Registrierungs-Editor kann geschlossen werden.


Wichtig:

Der Registrierungs-Editor ist ein Programm, mit dem Sie die Einstellungen in der Systemregistrierung ändern können. Diese enthält Informationen über die Funktionsweise Ihres Computers. Bearbeiten Sie die Registrierung nur, wenn es unbedingt erforderlich ist. Fehler in der Registrierung können dazu führen, dass der Computer nicht mehr einwandfrei arbeitet.





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